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Leo Ploner

Leo Ploner

Regie

Leo Ploner hat nach seiner Gesangsausbildung am Konservatorium in Bozen sein Studium an der Wiener Musikhochschule fortgesetzt. Dort hat er auch einen Lehrgang für Dramaturgie besucht, da für ihn dramaturgische Fähigkeiten und Umgang mit Sprache zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Regiearbeit gehören. Neben seiner Tätigkeit als Konzertsänger hat er auch an vielen Musiktheater-Produktionen mitgewirkt ("West Side Story" - "Der Goggolori" - "Sound of Music" - "Eine Nacht in Venedig" - "Die Schöne Boznerin", "Die Lustige Witwe" (Baron Zeta - konzertant mit dem Haydn Orchester Bozen Trient).
In den letzten Jahren immer häufigere Tätigkeit als Regisseur. Nach vielen kleineren Produktionen (darunter Südtiroler Erstaufführung der Farce "Heimatzauber") hat er auf Schloß Velthurns 2000 Nestroy's "Der Talisman" inszeniert - dieses Stück wurde von der RAI aufgezeichnet und ausgestrahlt. Im Sommer 2002 folgte dort "Der Brandner Kasper" und zwei Jahre später Nestroys "Liebesgeschichten und Heiratssachen" und 2012 das Zauberspiel "Der Konfuse Zauberer". Seit Herbst 2001 ist er künstlerischer Leiter der "Komödie Brixen". Leo Ploner tritt auch in Solo-Programmen auf (Nestroy-Abend "Das Heiraten ist eine bedenkliche Sach" 2001 - "Wilhem-Busch-Lesung", "Kestn Kabarett" u.a.). Im Sommer 2007 hat er bei den Rittner Sommerspielen die Nestroy-Posse "Einen Jux will er sich machen" inszeniert. Weitere wichtige Regiearbeiten: "Wir sind noch einmal davongekommen" (Thornton Wilder), "Menachmus" (Plautus), "Glaube und Heimat" (Karl Schönherr) und im Sommer 2016 für das Eisacktaler Volkstheater zum 30jährigen Jubiläum Hugo von Hofmannsthals "Jedermann". 2008 war er zum dritten Mal bei den Trostburger Wochen mit dem Soloprogramm "Tannhäuser oder Der Sängerstreit auf der Trostburg" als Sänger und Schauspieler zu erleben; mit dem Damenorchester "La Valse" gestaltete er das Programm "Tritsch-Tratsch-Frauenklatsch - Wiener Lieder, Arien und Texte". Als Leiter der "Südtiroler Operettenspiele" hat er dort die ersten Produktionen geleitet sowie im Jahre 2010 in der Operette "Die Fledermaus" den Eisenstein gesungen und 2011 "Die Lustige Witwe" die Rolle des Grafen Danilo übernommen. Es folgten Edwin in "Die Csárdásfürstin", Leopold im "Weißen Rössl" und der Dulcamara in einer zweisprachigen Version von Donizettis "Der Liebestrank".

Mitgewirkt bei:

» Die Fledermaus
» Gräfin Marzia
» Der Liebestrank
» Im weißen Rössl
» Die Csárdásfürstin
» Die lustige Witwe
» Die Fledermaus
» Der Bettelstudent
» Der Vogelhändler